Erziehungsbeistandschaft
 
Die Erziehungsbeistandschaft ist eine ambulante erzieherische Hilfe. Sie richtet sich an Eltern, Kinder und Jugendliche dann, wenn es zu Hause oder außerhalb der Familie ständig "Ärger" gibt. Sie unterstützt die Eltern bei der Erziehung und steht gleichzeitig dem Kind oder Jugendlichen zur Seite.
Im Rahmen der Beratung sind die wachsenden Fähikeiten und das Bedürfnis des Kindes oder Jugendlichen zu selbstständigem, verantwortungsbewusstem Handeln, sowie die jeweiligen besonderen sozialen und kulturellen Bedürfnisse und Eigenarten junger Menschen und ihrer Famlilien zu berücksichtigen.
Gründe für eine Erziehungsbeistandschaft sind zum Beispiel:
Ablösungskonflikte zwischen Eltern, Jugendlichen und Kindern
Beziehungsstörungen zwischen den Familienmitgliedern
Verhaltensauffälligkeiten, z. B. Schuleschwänzen, Diebstahl, Gewaltbereitschaft
besondere Belastungen und Krisen in der Familie
Ziele und Inhalte der Arbeit:
Entwicklung von Lebens- und Zukunftsperspektiven
Erhalt und Entwicklung wichtiger Bezüge innerhalb und außerhalb der Familie
Ablösung und Verselbständigung
Unterstützung bei der Entwicklung von Alternativen zu delinquentem Verhalten
Hilfen bei der Bearbeitung von Entwicklungsdefiziten im Bereich emotionaler, psychosozialer, kognitiver und körperlicher Entwicklung
Mobilisierung vorhandener eigener Fähigkeiten und Möglichkeiten
Schulische, berufliche und soziale Integration
Entwicklung von Wahrnehmungs- und Ausdrucksfähigkeit
     

 

Ansprechpartnerin:
Beate Bröker
Diplom-Sozialarbeiterin
System Familientherapeutin
  (IFW, SG)